Einsatz von Gebärden an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung - FSGG
Vorbemerkung
Wenn in diesem Artikel „wir“ geschrieben wird, sind das: 
- Andrea Strunk: Arbeit mit Gebärden in einer Vor-, Unter und Mittelstufe seit dem Jahr 2000, sowie Leitung einer Gebärden Arbeitsgemeinschaft an der Rembergschule in Mülheim an der Ruhr.
- Uli Wussow: Einsatz von Gebärden seit 1998 in der Traugott-Weise-Schule in Essen in Vor-, Unter und Mittelstufen, sowie im Rahmen von leistungsdifferenzierten Kursen Sprache und Menge/Zahl.
Grundsätzlich arbeiten wir konzeptionell gleich, tauschen Materialien ebenso aus wie Erfahrungen über die kleinen Erfolge und Misserfolge. Der Einfachheit halber haben wir jedoch, die Unterschiede, die allein durch die vielfältige Schülerschaft oder situativ entstehen nicht den jeweiligen Schulen zugeordnet.
Problemstellung
In den Klassen an der FSGG sind meist mehrere SchülerInnen, die nicht oder nicht verständlich sprechen. Daraus ergaben sich in unserem Unterrichtsalltag vor allem in Situationen mit hohem Sprachanteil, wie z.B. im Morgenkreis, folgende Probleme:
- Nichtsprechende SchülerInnen sind in einer eher passiven Rolle.
- Sie reagieren vermehrt mit Störverhalten oder scheinen abzuschalten.
- Der/die LehrerIn ist Dolmetscherin in der Kommunikation der SchülerInnen untereinander.
- Der/die LehrerIn hat einen erhöhten Sprachanteil.




