A wie Anfang bis Z wie Zeugnisse

  • A - Aller Anfang ist schwer
  • A - Arbeitsgemeinschaften - AGs
  • B - Band
  • B - Borbeck
  • B - Bundesfreiwilligendienst
  • C - Combo Kunterbunt
  • C - Computer
  • D - Differenzierung
  • E - Ehemalige
  • E - Eltern
  • F - Feiern
  • G - Eine kleine Geschichte der Traugott-Weise-Schule
  • G - Ganztagsschule
  • H - Hausmeister
  • H - Homepage
  • I- Integrationshelfer
  • K - Klassenfahrten
  • M - Motto der Schule
  • M - Musik
  • N - Namensgeber und Wegbereiter der Sonderpädagogik
  • P - Praktikum
  • S - Schulleitung
  • S - Schulpflegschaft
  • S - Schwerstbehinderte
  • S - Schwimmen
  • S - Sekretariat
  • S - Special Olympics
  • S - Spender
  • S - Sportfest
  • S - Snoezelen
  • S - Stufen
  • T - Traum-Cafe
  • U - Unterrichtszeiten
  • U - Unterstützte Kommunikation
  • V - Versorgungsküche
  • Z - Zeugnisse
  • A - Aller Anfang ist schwer

    Aller Anfang ist schwer. Besonders für die „Kleinen“ in der Schule. Es ist alles neu, ungewohnt. Es gibt Regeln, Mitschüler, lange Tage in der Schule.

    Da die Größe der Vorstufenklassen zwischen 7 bis 9 SchülerInnen liegt, achten die Lehrer und Lehrerinnen der Vorstufen besonders auf die Bedürfnisse einzelner Kinder, die erst einmal ihren Platz in der Schule finden müssen.

    Langsam und spielerisch werden die „Kleinen“ mit dem Regelwerk, mit den organisatorischen Abläufen, mit dem Gebäude mit seinen vielen Räumen vertraut gemacht. Und auch das regelmäßige  frische Luft schnappen, die Bewegungsrunde auf dem Schulhof gehören mit zum pädagogischen Konzept in der Vorstufenarbeit.

    Informationsabende, Elternfrühstücke und Gespräche begleiten die Eltern beim Loslassen ihrer Kinder in den Schulalltag.

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    (Informationen für Eltern von Schulanfängern)

    A - Arbeitsgemeinschaften - AGs

    Der Dienstagnachmittag ist der AG-Tag. AGs werden klassenübergreifend angeboten. Es nehmen alle Schüler und Schülerinnen der Mitter-, Ober- und Berufspraxisstufe sowie der Familienklassen teil. Im laufenden Schuljahr konnten die SchülerInnen aus folgenden AGs wählen : 

    In jedem Schuljahr werden die Arbeitsgemeinschaften neu zusammengesetzt. Manche werden neu angeboten, weil ein Interesse von SchülerInnen artikuliert wurde, KollegInnen über spezielle Fertigkeiten verfügen oder ein besonderes  Interesse haben. Einige Arbeitsgemeinschaften bestehen schon über Jahrzehnte hinweg z.B. die Musik-AG. Einige haben nur Bestand nur für ein Schuljahr.

    Zusätzlich zu den Arbeitsgemeinschaften am Dienstag Nachmittag gibt es an anderen Tagen noch drei weitere Sport-Ags:

    Lauf-AG
    Eislauf und Eishockey AG
    Ski AG

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    B - Band

    Die Traugott-Weise-Schulband heißt "No name". Chefin der Schulband ist Astrid Henrichs-Schnellmann. Neben  Auftritten in der Schule bei Schulfesten, Karneval, Gottesdiensten u.a. spielt die Band aber auch bei Stadtfesten, auf dem Weihnachtsmarkt, zu Karnevals- oder sonstigen Feiern in Kichengemeinden oder Bürgerhäusern.

    (weitere Informationen)

    (Fotos und Video)

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    B - Borbeck

    Die Traugott-Weise-Schule liegt in Borbeck, einem Stadtteil im Essener Nordwesten. www.essen.de

    Der Einzugsbereich der Schule ist jedoch sehr viel größer und reicht von Altenessen, Karnap im Norden bis nach Frohnhausen im Süden. Die Einzugsbereiche gehören nicht gerade zu den „Schöne Leute Vierteln“ in Essen und werden sozial geprägt durch einen hohen Ausländeranteil, eine hohe Arbeitslosigkeit und Armut.

    Da der Einzugsbereich so groß ist, wird die überwiegende Zahl der SchülerInnen mit Schulbussen zur Schule gebracht.

    Neben der Traugott-Weise-Schule gibt es in Essen zwei weitere städtische Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung:

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    B - Bundesfreiwilligendienst

    An der Traugott-Weise-Schule besteht auch die Möglichkeit den Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren. Unsere "Bufdies" gehören zum Bild der Schule und sorgen im Schulalltag mit ihren vielfältigen Aufgaben und Hilfestellungen oftmals für einen reibungslosen Ablauf.

    C - Combo Kunterbunt

     

    Zur Combo Kunterbunt gibt es ausführliche Informationen auf unseren Seiten.

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    C - Computer

    In allen Klassen befinden sich Computer Ecken.  Dort stehen den Schülerinnen und Schülern Computer mit entsprechenden Lernprogrammen zur Verfügung.  Mittlerweile besitzen sie auch eine Verbindung ins Internet. Im Computer Raum verfügt die Schule über weitere Computer mit Internetzugang.

     

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    D - Differenzierung

         

    Differenzierung im Unterricht bedeutet, allen Schülerinnen und Schülern ein ihnen angemessenes Lernangebot zu geben.

    An unserer Förderschule für Geistige Entwicklung unterrichten wir Schülerinnen und Schüler mit sehr unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten.

    Differenzierung wird deshalb an unserer Schule besonders groß geschrieben:

    So gibt es sogenannte „äußere Differenzierungen“, in denen die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Lerngruppen eingeteilt werden, z.B. in Kurse und Arbeitsgemeinschaften. Dann gibt es auch „innere Differenzierungsmaßnahmen“ innerhalb des Klassenunterrichts, bei dem die Schülerinnen und Schüler zwar am gleichen Thema arbeiten, jedoch mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen und mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die das unterschiedliche Leistungsvermögen der Schüler berücksichtigen.
    Neben dem Klassenunterricht bemühen wir uns, dem individuellen Förderbedarf durch Differenzierungsmaßnahmen und im Rahmen von Einzelförderung gerecht zu werden. Durch die personelle Besetzung der einzelnen Klassen ist es oft möglich, flexibel auf Bedürfnisse einzelner Schülerinnen und Schüler zu reagieren und in Lernvorhaben und Fachorientierten Lehrgängen (wie z.B. dem Schwimmen, Lesen, Schreiben, Rechnen) individualisierte, auf die besonderen Bedürfnisse zugeschnittene Lernangebote zu machen.

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    E - Ehemalige

    Ehemalige Schüler und Schülerinnen besuchen immer wieder einmal ihre alten Lehrer und Lehrerinnen. Zu Schulfesten und besonderen Anlässen sind sie gern gesehene Gäste. Auch gibt es vielfältige Kontakte bei Besuchen und Praktika in den Werkstätten und in den Wohnheimen und-gruppen.

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    E - Eltern

    Wir möchten viel von Ihnen. Wir erwarten Mitarbeit und Kooperation, Arbeitseinsatz und das Interesse, sich für die Belange der Schüler der ganzen Schule einzusetzen. In den Klassenpflegschaften, der Schulpflegschaft, in der Schulkonferenz haben sie formell die Möglichkeit ihren und den Anliegen ihrer Kinder Gehör zu verschaffen.

    Bei gemeinsamen Veranstaltungen wie z.B.

    gibt es zahlreiche Gelegenheiten, in denen Schule Wissen, Fähigkeiten und Können von Eltern gerne nutzt.

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    (Infos für Eltern von Schulanfängern)

    F - Feiern

    Dies tun wir gerne und so häufig wie möglich, denn wir sind eine fröhliche Schule, in der neben viel ernsthafter Arbeit auch viel gelacht und gefeiert wird. Wir feiern jedes Fest, den Geburtstag eines jeden Kindes in der Klasse, den Geburtstag der Lehrer und Lehrerinnen, die Kirchenfeste und Brauchtumstage. Wir gehen dabei von der Überlegung aus, dass dieses den Kindern eine Strukturierung des Jahres erleichtert.

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    FSJ - Freiwilliges soziales Jahr

    Die Traugott-Weise-Schule verfügt über zwei Plätze für Freiwillige im Sozialen Jahr. In diesem Schuljahr sind die Plätze besetzt. Sollten Sie sich für das kommende Schuljahr  interessieren, kontaktieren Sie bitte die Schule.

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    G - Eine kleine Geschichte der Traugott-Weise-Schule

     

     Der neu gestaltete Eingangsbereich.

    Die Lehrküche im Erdgeschoß.

    Die Traugott‑Weise‑Schule ist, wie viele andere Förderschulen für Geistige Entwicklung, aus den ehemaligen Tagesbildungsstätten hervorgegangen. In ihrem Gründungsjahr 1975 bestand sie noch aus drei verschiedenen Gebäuden an drei verschiedenen Örtlichkeiten innerhalb Essens.

    1980 kam dann der Umzug in unser jetziges Schulgebäude, dem ehemaligen Bethesda-Krankenhaus in Essen- Borbeck.

    Fast zeitgleich mit der Nutzung des Gebäudes durch die Traugott‑Weise‑Schule wurden ein Schwimmbad und eine Turnhalle angebaut, die 1982 eröffnet wurden: Räumlichkeiten, die wir heute auf keinen Fall mehr entbehren wollen!

    Durch dieses große, alte Gebäude verfügt die Schule über erhebliche Raumkapazitäten. Seit 2000/2001 arbeitet die Stadt Essen den im Laufe der Jahre angefallenen Instandhaltungs- und Renovierungsbedarf am Gebäude auf.  So verfügt die Schule, eine renovierte Aula, eine neues Brandschutzsystem, neue Fenster und nach über 30 Jahren wurden auch die Farbanstriche in den  Fluren erneuert. Danach gab es dann den neuen Außenanstrich mit Isolierung und ein neues Dach. Zu guter Letzt und für die Arbeit und den gesamten Schulalltag besonders wichtig folgten die  Umgestaltung und Renovierung der Sanitärbereiche mit entsprechenden Pflegemöglichkeiten.

    Neben diesen städtischen Umbauarbeiten erfolgte im Laufe der Jahre die Ausstattung und Einrichtung zusätzlicher Förderräume: wie z.B. des Pränatalraumes, des Psychomotorikraumes, eines Raumes zur Förderung Schwerstbehinderter, des Insel- und Trainingsraums und des Klangraums und zwei weiterer Lehrküchen.

    Gerade diese Räume wurden - ebenso wie viele Geräte - fast ausschließlich durch großzügige Spenden finanziert.

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    G - Ganztagsschule

    Unsere Schule ist eine Ganztagsschule, d.h. unsere Schülerinnen und Schüler verbringen bis in den Nachmittag hinein ihre Zeit in der Schule.

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    H - Hausmeister

    Der Hausmeister ist die gute Seele unserer Schule. Er heißt Peter Roth und kümmert sich um das Schulgebäude und um das Schulhofgelände.


    Er wohnt auf dem Schulgelände und ist Ansprechpartner für Schüler, Lehrer, Besucher und Handwerker.

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    H - Homepage

    Die Homepage der Traugott-Weise-Schule baut sich aus 2 Hauptmenüs auf: einem Menü für SchülerInnen und einem für an der Schule und der inhaltlichen Arbeit interessierte Erwachsene.

    Als Förderschule für Geistige Entwicklung haben wir nur einen geringen Anteil lesender Schüler. Aus diesem Grund sind die Textbeiträge auf den Schülerseiten nur kurz. Großen Raum dagegen nehmen Fotos von Aktivitäten ein, an denen die Schüler teilgenommen haben.

    Über die bebilderte Menüführung auf den Schülerseiten können Schüler auch ganz ohne Lesekenntnisse auf ihren Seiten navigieren. Da mittlerweile die PCs in den Klassen einen Zugang zum Internet haben, ist die Homepage auch ein Medium für die Schüler, sich beim Betrachten der Fotos und Videos noch einmal zu erinnern und darüber zu sprechen.

    Die durchgängige Verlinkung ermöglicht einen schnellen Zugriff und Wechsel zwischen den verschiedenen Menüs und Inhalten.

    Über das TWS-Logo gelangt man immer auf die Eingangsseite zurück.

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    I- Integrationshelfer

    Die Integrationshelfer unterstützen auch an unserer Schule einzelne Schüler in ihrem Schulalltag, so gehören inzwischen zu jedem Klassenteam mindestens ein oder mehrere Integrationshelfer und sie sind aus unserem Schulleben kaum noch wegzudenken.
    Ihre unterstützende Arbeit an unserer Schule ist so vielfältig wie unsere Schüler. 

    K - Klassenfahrten

    Klassenfahrten gehören in fast allen Klassen zu den Höhepunkten im Jahresverlauf.

    Für Schulanfänger finden sie in der Regel in der näheren Umgebung Essens statt. Für ältere Schüler geht es jedoch in die weitere Umgebung z.B. bis nach Sylt (Bilder oben) oder auch an die holländische Nordseeküste.

    In der Regel wird mit den jungen Schülern das außerhäusliche Übernachten vor einer Klassenfahrt in der Schule geübt.

    Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler haben auf Klassenfahrten Gelegenheit, sich außerhalb von Schulorganisation kennen zu lernen und - mehr als das in der Schule möglich ist - den Alltag miteinander zu leben.

    Die Schülerinnen und Schüler lernen, ohne die "schützenden Hände" der Eltern über mehrere Tage in fremder Umgebung auszukommen. Dadurch kann der natürliche Ablösungsprozess vom Elternhaus im Sinne einer größeren Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit begonnen und voran gebracht werden. (Meistens haben damit die Eltern aber mehr Schwierigkeiten als die Schülerinnen und Schüler.)

    Folgende Ziele werden bei Klassenfahrten schwerpunktmäßig verfolgt:

    Neben den Klassenfahrten werden an der Schule eine  klassenübergreifende Skifreizeit und eine klassenübergreifende Surffreizeit angeboten.

    (Bilder von Klassenfahrten und weitere Informationen)

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    M - Motto der Schule

    Besucher, Freunde, Spender erleben die Traugott-Weise-Schule als eine Schule, in der geistige Behinderung für die Betroffenen nur ein Merkmal ihrer Person ist.  Hinter jedem Kind, Jugendlichen, Erwachsenen steckt immer ein ganzer Mensch, eine ganze Persönlichkeit, mit all' den vielen möglichen Facetten menschlichen Lebens.

     


    Das Schulmotto der Traugott-Weise-Schule lautet deshalb:


    Gemeinsam lernen, leben und arbeiten mit Kopf, Herz und Hand.


    In diesem Motto kommt zum Ausdruck:


    • dass sich Schüler und Schülerinnen und alle an der Schule tätigen Erwachsenen als eine Gemeinschaft sehen, in der das gegenseitige 
      voneinander Lernen keine Einbahnstrasse ist.
    • dass Lernen für SchülerInnen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in vieler Hinsicht Leben lernen bedeutet.
    • dass Lernen nicht nur mit dem Kopf, sondern gleichzeitig mit dem Herzen und mit der Hand geschieht
    • dass auch Lehren neben der Vermittlung von Inhalten sehr viel mit Herzlichkeit, Annahme, „sich gern haben“ zu tun hat.

     

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    M - Musik

    Es singt und klingt an unserer Schule. Manchmal mehr laut als schön, immer jedoch mit viel Einsatz und Herz: sei es im morgendlichen Singkreis zur Gitarre in der Klasse, sei es in der Musik- Arbeitsgemeinschaft, im Chor, in den Proben und Auftritten der Schulband oder der Combo, in den Proben und der Aufführung eines Musicals, bei Schülerdiscos, Musik hören oder treffender „Musik dröhnen“ in der Pausenzeit.

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    N - Namensgeber und Wegbereiter der Sonderpädagogik

    Johann Traugott Weise

    Johann Taugott Weise wurde am 14. April 1793 in Langenau geboren. Schon früh verwaiste der Junge. Freunde ermöglichten ihm daraufhin den Besuch des Stiftsgymnasiums in Zeitz.

    1812 trat Johann Traugott Weise in das Nebenseminar des Gymnasiums ein und wurde drei Jahre später "Zweiter Lehrer" an der Tochterschule in Zeitz. 1821 wurde er dann provisorisch, 1823 definitiv "Erster Lehrer" der Armenfreischule. Armenfreischulen wurden im 19. Jahrhundert in den deutschen Teilstaaten von Kindern der ärmsten Volksschichten besucht, deren Eltern das Geld für die kommunale Elementarschule nicht aufbringen konnten. In Berlin waren das um 1830 die Hälfte aller Schüler.

    Von 1823 ab war Johann Traugott Weise Lehrer und später Leiter des Nebenseminars. Seit 1845 war er Vorsteher der Armenfreischule. In dieser Funktion widmete er sich der Reorganisation dieser Schule. In der Folgezeit wurde dort teilweise bessere Leistungen als in der Bürgerschule erzielt. Seine Verdienste wurden 1853 anerkannt, indem ihm das "Allgemeine Ehrenzeichen" anerkannt wurde. Am 19. November 1859 starb Johann Traugott Weise in Zeitz.

    Bekannt blieb Johann Traugott Weise insbesondere durch seine Schrift von 1830: „Betrachtung über geistesschwache Kinder in Hinsicht der Verschiedenheit. Grundursachen, Kennzeichen und Mittel, ihnen auf leichte Art durch Unterricht beizukommen. Mit besonderer Rücksicht auf die Pestalozzi'sche Rechenmethode".

    Diese Schrift weist den Autor als einen Lehrer aus, der sich einerseits ernsthaft um die Kenntnis seiner Schüler bemüht, sich um die Schwachen besonders sorgt und ihre Eigenart zu verstehen sucht: Andererseits scheint sich Johann Traugott Weise selbst ganz als Schüler J.H. Pestalozzis gefühlt zu haben.

    Die Hilfe, die er geistesschwachen Kindern zu bieten versucht, erinnert stark an "die vorschulische Belehrung" in Pestalozzis "Buch der Mutter und das "ABC der Anschauung oder Anschauungslehre der Maßverhältnisse" (1800). Über die an der Armenfreischule seit 1803 bestehende Nachhilfeklasse für "geistesschwache Kinder" berichtet  Johann Traugott Weise jedoch nicht. Hier wurde, nach einem Inspektionsbericht, noch 1849 „ …. für diese sinnbeschränkten Kinder ein spezieller Unterricht in wöchentlich 10 Stunden" erteilt". Dabei setzte sich der engagierte Lehrer für eigene „Lehranstalten für Geistesschwache" ein, „deren Menschheit oft mit Füßen getreten wird und die in den üblichen Schulen wie in einer Folterkammer" leiden.

    Damit wurde Johann Traugott Weise zu einem Wegbereiter in der Sonderpädagogik.

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    P - Praktikum

    Alle Schüler der Berufspraxisstufen nehmen jährlich an einem einwöchigen Praktikum in der Werkstatt für Behinderte Menschen teil. In seltenen Einzelfällen gelingt es uns auch einmal, für einzelne Schülerinnen und Schüler auf dem „1. Arbeitsmarkt“ eine Praktikumsstelle zu finden.

    Praktikanten und Praktikantinnen sind auch an unserer Schule gerne gesehen. Wenn Sie sich für ein Praktikum an unserer Schule interessieren finden Sie nähere Informationen hier.

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    S - Schulleitung

    Sandra Bouvelle – Schulleiterin
    Julia Marunski – Stellvertretende Schulleiterin

    S - Schulpflegschaft

    Schulpflegschaftsvorsitzende im Schuljahr 2014/15 ist Frau Holtei.

    S - Schwerstbehinderte

    Schwerstmehrfachbehinderte Schüler und Schülerinnen sind an der Traugott-Weise-Schule in die Klassen integriert. Es gibt keine speziellen Schwerstbehindertenklassen. Es gibt jedoch besondere Unterrichtsangebote für diese Schüler und Schülerinnen.

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    (dazu auch)

    S - Schwimmen

    Dank des schuleigenen Schwimmbades besteht für alle Schüler zweimal in der Woche die Möglichkeit am Schwimmunterricht teilzunehmen. Dabei kann der Hubboden von einer Wassertiefe von 30 cm bis auf 1,80 m abgesenkt werden. Das ca. 30 Grad warme Wasser hilft unseren kleinen Schwimmanfängern schnell, bestehende Ängste vor dem Wasser zu überwinden. Außerdem hilft es unseren Schülerinnen und Schülern mit einer Körperbehinderung bei ihren Bewegungsübungen im Wasser.

    Nach einer spielerischen Wassergewöhnungsphase und dem Abbau von Wasserängstlichkeit lernt fast jeder Schüler schwimmen, nicht alle würden für ihren Schwimmstil  die Stilnote 1 erreichen, jedoch alle lernen so gut schwimmen, dass die Gefahr des Ertrinkens auch in einer Wassersituation außerhalb der Schule nicht mehr gegeben ist. 

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    S - Sekretariat

    Öffnungszeiten des Sekretariats:

    Montag bis Donnerstag 
    8.00 Uhr bis 15.00 Uhr
    freitags geschlossen

    Frau Kurzke hält die Fäden im Sekretariat der Schule in der Hand. Sie ist erste Ansprechpartnerin am Telefon, vermittelt Gespräche, schreibt die Briefe und Listen und organisiert das Büro.

     

     

     

     

     

     

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    S - Special Olympics

    Die TWS ist Mitglied bei den Special Olympics Deutschland.

    Bisher haben wir noch noch nicht teilgenommen. Geplant sind Teilnahmen in folgenden Disziplinen:

    - Schwimmen
    - Alpiner Skilauf
    - Eishockey

    Die Auswahl der Disziplinen erklärt sich aus unserem wöchentlichem Angebot:
    Unser hauseigenes Schwimmbad bietet allen Schülern ein bis zweimal ein Training im Rahmen des Schwimmunterricht, den Mitgliedern der zusätzlich stattfindenden Schwimm-AG sogar dreimal wöchentlich eine Trainingszeit.

    Die Ski-Ag bietet ganzjährig Skigymnastik und als Pflicht und Höhepunkt eine jährliche Fahrt nach Italien ins Ahrntal. Dort wird alpiner Skilauf trainiert.

    Die Eislauf-AG trainiert wöchentlich zu den Öffnungszeiten in der Eishalle.

     

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    S - Spender

    Die Traugott-Weise-Schule sähe anders aus, wenn es sie nicht gäbe: DIE SPENDER.

    Wir sind glücklich, dass sich immer mal wieder Menschen finden, die unsere Arbeit und damit die Schüler und SchülerInnen unserer Schule mit großzügigen Spenden unterstützen. 

    Hier nur einige Beispiele aus den letzen Jahren, die ohne unsere Spender nicht möglich gewesen wären:

    Dafür sagen wir auch im Namen unserer Schüler hier ein großes, herzliches und lautes DANKE!

    Möchten auch Sie uns unterstützen?  Sprechen Sie uns gerne an:
    Sandra Bouvelle (Schulleiterin)
    Julia Marunski (stellvertretende Schulleiterin)
    Telefon: 0201 670930

    Mail: traugott-weise-schule(at)schule.essen.de

    Selbstverständlich erhalten Sie auch eine Spendenbescheinigung für Ihre Steuer.

    Danke an die LEOs*
    für unserer neue Kinderküche
     

    Die Spender von LEO-Essen mit den glücklichen Nutzern der neuen Küche.
    Hinten von links: Thomas Caspari, Henning Schmischke und Jasmin Müller.
    Foto: Weiner, Borbecker Nachrichten

    *LEO ist die Jugendorganisation von Lions Club International mit dem Motto: We serve!

    Und natürlich wurde zur Feier des Tages auch ein Liedchen zum Dank für die neue Küche geschmettert.
    Foto: Weiner, Borbecker Nachrichten

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    S - Sportfest

    Am 30.6.2010 fand das große Spiel- und Sportfest auf dem Sportplatz "Am Hallo" statt. Ausgerichtet von  "special olympics" und der Lebenshilfe. Über tausend behinderte Sportler nahmen in diesem Jahr teil und hatten bei tollem sonnigen Wetter einen Riesenspaß. Neben Laufen, Werfen, Weitsprung konnten auch Disziplinen wie "Sack hauen", Stelzenlauf oder Air-Tramp Springen abgeleistet werden.



    (weitere Bilder hier)

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    S - Snoezelen

    Ende der siebziger Jahre wurde das aus den Niederlanden stammende Konzept des ‚Snoezelen' entwickelt. Menschen mit schwersten Behinderungen sollten  Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten, die für sie angemessen waren, geboten werden.
    Das Kunstwort ‚Snoezelen' kommt aus dem Niederländischen und setzt sich aus den beiden Verben „snuffelen“ und „doezelen“ zusammen. „Snuffelen“ steht für das Prinzip der freien Entscheidung und „doezelen“ für Zuwendung und Geborgenheit (vgl. Brehmer 1994).
    Auch an unserer Schule gibt es, wenn auch abgewandelt für Schüler mit erhöhtem Förderbedarf ein Zauberland. In diesem Raum versuchen wir durch eine Atmosphäre des „Sich-Wohl-Fühlens“ pädagogisch und therapeutisch positiv auf schwerstmehrfachbehinderte Schüler einzuwirken. Zu beschreiben ist dieser Raum nur schwer. Man muss ihn erfahren, in dem man sich einmal eine Zeit darin aufhält.

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    S - Stufen

    Unsere Schule differenziert sich in fünf Stufen:

    In der Regel verbringen die Schüler und Schülerinnen zwei bis drei Schuljahre in einer Stufe.

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    (zu den Klassenseiten)

    T - Traum-Cafe

    "Hm lecker, köstlich, kann ich mal das Rezept haben?" hört man immer wieder, wenn man am Donnerstag das Traum-Cafe besucht. Es stehen immer wieder neue leckere Kuchenvariationen auf der Theke. Und so mancher gute Vorsatz schwindet bei Baiser-Torte, Apfel-Crumble oder Käsekuchen. Zum Ausgleich stehen aber auch kalorienärmere Salate auf der Menükarte.

    (mehr dazu)

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    U - Unterrichtszeiten

    Unterrichtszeiten sind montags bis donnerstags von 8.30 Uhr bis 15.00 Uhr und Freitags von 8.30 Uhr bis 12.20 Uhr.

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    U - Unterstützte Kommunikation

    Für uns und die meisten anderen Menschen ist der Gebrauch von Kommunikation alltäglich.

    Viele unserer SchülerInnen sind im Bereich der Kommunikation jedoch eingeschränkt. Sie können ihren Interaktionspartnern oftmals kaum oder gar nicht vermitteln, was sie ausdrücken wollen. Sie sind auf eine Unterstützung angewiesen, um Kommunikation aktiv zu erleben und erfahren zu können. Unterstützende Kommunikationshilfen gibt es viele. So sind z.B. Bilder und Symbole als Zeigeobjekte nicht aus unserer Schule wegzudenken. Auch mit Gebärden kommunizieren mittlerweile einige Schüler im Schulalltag.

    Neben diesen sogenannten nichtelektronischen Kommunikationshilfen gibt es auch elektronische Kommunikationshilfen. 

    (mehr dazu)

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    V - Versorgungsküche

    Frau Barrera, Frau Riwalski und Frau Lochthowe sind die Küchenfeen in den Ausgabeküchen der Schule, in denen morgens der Tee zubereitet wird und mittags ein Mittagessen ausgegeben wird.

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    Z - Zeugnisse

    Zeugnisse gibt es an der Schule einmal im Jahr. Sie enthalten keine Noten, sondern eine Beschreibung der Unterrichtsinhalte und des Lernerfolges und Zuwachses im vergangenen Schuljahr.

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    Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung
    Wüstenhöferstr. 175
    45355 Essen
    www.traugott-weise-schule.de